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Informationen zur medizinisch verordnete Behandlungspflege

Was ist der Unterschied zwischen Behandlungspflege und Grundpflege

Grundpflege unterstützt Sie in den Aufgaben des täglichen Lebens.

Die Behandlungspflege stellt eine medizinische Versorgung für den Alltag sicher.

Wenn Sie eine medizinische Versorgung benötigen, dann wird die Behandlungspflege notwendig. Diese kann nur durch einen Arzt bei Ihnen zu Hause oder in einer stationären Einrichtung verschrieben werden. Die Behandlungspflege umfasst alle medizinischen Leistungen, die nur durch examinierte Pflegekräfte ausgeübt werden dürfen.

Die Voraussetzungen für Behandlungspflege

Im Krankenhaus werden Sie als Patient ständig medizinisch versorgt. Diese Menschen benötigen diese medizinische Versorgung oft auch zu Hause. 

Hierfür gibt es die Behandlungspflege. Voraussetzung ist die Verordnung durch einen Arzt (Hausarzt).

Wenn Sie aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit medizinisch versorgt werden müssen, kann ein Arzt Ihnen diese Art der Pflege verordnen. Die Einstufung in einen Pflegegrad ist dabei nicht notwendig. 


Wer darf Behandlungspflege durchführen?

Die medizinische Behandlungspflege darf ausschließlich von examinierten Fachkräften aus der Kranken- und Altenpflege ausgeführt werden. Darunter zählt auch die Fort- und Weiterbildung für Behandlungspflege für anerkannte Pflegehelfer/-kräfte (Behandlungspflegeschein LG1 und LG2).

Wie lange kann die Behandlungspflege dauern?

Eine generell festgelegte Dauer gibt es nicht. Die Erste Verordnung ist in der Regel für 14 Tage vorgesehen. Der Arzt muss danach anhand des Gesundheitszustands entscheiden, ob und für wie lange eine weitere Pflege verordnet werden muss. Entscheidet der Arzt, dass eine Krankenhausverhinderungspflege nötig ist, dann ist dies für einen Zeitraum von bis zu vier Wochen möglich.

Für eine längere Pflegedauer muss vom Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) genehmigen werden. 

Wer übernimmt die Kosten?

In der Regel übernimmt die Krankenkasse diese Kosten. Dabei gilt aber der sogenannte Genehmigungsvorbehalt der Krankenkassen. Die Kassen prüfen, ob die Maßnahmen dazu dienen, das Anliegen zu heilen bzw. die Beschwerden zu lindern. Der Pflegedienst verrechnet diese Leistungen nach Genehmigung direkt mit den Krankenkassen ab.

Der Eigenanteil

Ihr Eigenanteil ist für Sie gesetzlich vorgeschrieben. Dieser beträgt pro Verordnung maximal 10,- Euro sowie zehn Prozent der Kosten für die ersten 28 Behandlungstage im Jahr. 

Das gilt auch für Menschen, die chronisch krank sind oder Grundsicherung beziehen.

Die Pflegeversicherung

Noch die Pflegekassen oder privaten Pflegeversicherungen übernehmen diese Kosten der Behandlungspflege. Dafür sind ausschliesslich die Krankenversicherungen zuständig. Dabei prüfen auch Private Krankenversicherung, ob diese vorgeschlagenen Maßnahmen zur Heilung bzw. Linderung der Krankheitsbeschwerden beitragen. Beachten Sie als Privatversicherter, dass Ihr Tarif eine Kostenübernahme grundsätzlich beinhaltet, beziehungsweise wie hoch Ihr Eigenanteil ist.

Informiert in jeder Situation mit 

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